Zitierweisen – die verschiedenen Stile

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Wie zitiert man in Arbeiten korrekt?

Insbesondere bei wissenschaftlichen Arbeiten spielen Zitate eine zentrale Rolle. Der Begriff „Zitat“ definiert in diesem Zusammenhang direkte oder indirekte Hinweise auf mündliche oder schriftliche Äusserungen, die der Autor der jeweiligen wissenschaftlichen Arbeit bei seiner Texterstellung verwendet hat. Die direkte Übernahme eines Zitats ist die wortwörtliche Übernahme einer fremden Äusserung. Dabei wird das Zitat in der Regel durch Anführungszeichen im Fliesstext als direktes Zitat gekennzeichnet. Bei einem indirekten Zitat übernimmt der Autor dagegen fremdes Gedankengut als umformulierte Aussage für die Erstellung des eigenen Textes. Im wissenschaftlichen Bereich sind beide Zitat-Arten kennzeichnungspflichtig. Das heisst, der Autor muss beim Zitieren fremden Gedankenguts für unter eigenem Namen gemachte Darstellungen oder Schlussfolgerungen Hinweise auf die benutzten Quellen geben.

Die amerikanische und die deutsche Zitierweise

Im Wissenschaftsbetrieb sind heute zwei unterschiedliche Zitierweisen üblich: die amerikanische und die insbesondere in den Geisteswissenschaften geschätzte deutsche Zitierweise.

Die deutsche Zitierweise ist durch das Setzen von Fussnoten beziehungsweise Endnoten charakterisiert. Dabei wird im Fliesstext am letzten Wort einer als Zitat kennzeichnungspflichtigen Aussage eine hochgestellte Ziffer gesetzt. Diese Ziffer hat in der Regel eine kleinere Schriftgrösse als der übrige Text. Seltener wird statt der hochgestellten Ziffer eine in Klammer gesetzte Ziffer als Zitierhinweis verwendet. Diese Ziffer findet ihre Entsprechung am Seitenende als Bezifferung eines hier angegebenen Hinweises auf die Fundstelle des verwendeten Zitats. Diese „Fussnote“ genannte Anmerkung besteht in den meisten Fällen aus der Anmerkungsziffer und der ausführlichen Bezeichnung der verwendeten Quelle sowie des Standorts der dort herangezogenen Fundstelle (z.B. Ziffer, Nach-und Vorname des Autors, Texttitel, Erscheinungsort und -jahr, Band, Seitenzahl der Fundstelle). Die Anmerkungsziffern sind laufend durchnummeriert. Tauchen die bezifferten Anmerkungen nicht am Seitenende, sondern am Ende des Abschnitts oder des Gesamttextes auf, handelt es sich um Endnoten. Fuss- und Endnoten setzen sich in Schriftart- und Grösse meist vom Fliesstext ab. Die in den Anmerkungen genannten Fundstellen sind den alphabetisch aufgebauten Quellen- und/oder Literaturverzeichnissen am Ende des Textes zugeordnet.

Harvard-Zitierweise

Die auch „Harvard-System“ oder „Autor-Jahr-Zitation“ genannte amerikanische Zitierweise benennt die verwendeten Fundstellen im Fliesstext. Direkt hinter der kennzeichnungspflichtigen Textstelle setzt der Autor die Anmerkung in Klammern. Hier wird durch Nennung verkürzter Hinweise (z.B. Name des Autors, Erscheinungsjahr des zitierten Textes, Seitenzahl) die Möglichkeit gegeben, das Zitat der im Verzeichnis am Ende des Textes ausführlicher benannten Quelle zuordnen zu können.

Beide Systeme weisen sowohl Vor- als auch Nachteile auf. Bei nur wenigen Zitatstellen pro Seite hat zum Beispiel das bei der Texterstellung weniger aufwendige Harvard-System Vorteile. Bei vielen Zitatstellen im Fliesstext leidet hier allerdings die Lesbarkeit.

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